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Was Sie tun müssen, damit der Borschtsch rot bleibt und seine satte Farbe nicht verliert, erfahren Sie hier
Rote Bete im Borschtsch ist keine Garantie für eine satte Farbe. Ein Fehler und statt einer appetitlichen Farbe erhält man eine matschige orange-braune Suppe. Wir verraten Ihnen, wie Sie den Borschtsch burgunderrot machen und welche Tricks unsere Großmütter angewendet haben.
Wie man Borschtsch richtig kocht, damit er rot wird
Was gibt man in den Borschtsch, damit er rot wird? Richtig – Rote Bete. Doch nicht alle Hausfrauen wissen, wie man das Gemüse richtig kocht, damit es seine Farbe nicht verliert.
Der häufigste Fehler beim Kochen ist das Kochen von Roter Bete in Borschtsch. Dabei werden die Pigmente im Gemüse zerstört, die für den satten Farbton verantwortlich sind. Die Folge: Statt rotem Borschtsch ist das Ergebnis braun oder bestenfalls orange.
Unsere Großmütter lösten dieses Problem ganz einfach: Sie kochten die Rote Bete separat und befolgten einige Regeln.
Also, wie kocht man Borschtsch mit Roter Bete, damit er rot wird:
- Die Rote Bete für den Borschtsch wird in Strohhalme geschnitten, nicht gerieben – so „gibt“ sie beim Kochen langsam die Farbe ab, und Borschtsch mit geschnittenem Gemüse ist viel schmackhafter;
- Geschnittene Rote Bete wird zunächst in einem Topf mit Wasser gedünstet, wobei 2 Esslöffel Zitronensaft, Essig oder Tomatenmark hinzugefügt werden – die Säure verlangsamt die Zerstörung des Farbstoffs und trägt dazu bei, dass die satte Farbe erhalten bleibt;
- Anschließend wird das Gemüse in Pflanzenöl gebraten – es bildet einen dünnen Film und „versiegelt“ die Farbe;
- Rote Bete erst ganz am Ende der Garzeit in den Borschtsch geben, Kartoffeln und Kohl sollten fast fertig sein.
Für Borschtsch eignen sich übrigens nur Tafelrüben von kräftiger, dunkler burgunderroter Farbe.
Und noch etwas Wichtiges: Der Borschtsch sollte besser nicht wieder aufgekocht werden – beim erneuten Aufkochen zersetzen sich die Pigmente weiter, und die tiefrote Farbe verblasst. Wenn Sie das Gericht wieder aufwärmen müssen, ist es besser, dies portionsweise in einem separaten Topf zu tun, ohne es erneut zum Kochen zu bringen.
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