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Die beste Methode ist für jede Reissorte geeignet
Wenn Sie das richtige Verhältnis von Wasser zu Reis beachten und die richtige Zeit abmessen, wird der Reis auf dem Herd genauso gut wie in einem speziellen Reiskocher, heißt es auf der Website der prominenten Tippgeberin Martha Stewart.
Um Reis auf dem Herd zu kochen, braucht man weder ausgeklügelte Geräte noch kulinarisches Gespür. Alles, was Sie brauchen, ist ein normaler Topf mit Deckel. Aber Sie müssen ein paar grundlegende Prinzipien verstehen. Das Kochen von Reis auf dem Herd erfordert zwar mehr Kontrolle als die „Einstellen und Vergessen“-Methode von Reiskochern oder anderen Geräten. Sie müssen die Temperatur einstellen, auf die Konsistenz achten und sich an die verwendete Reissorte anpassen.
Im einfachsten Fall wird Reis durch Aufsaugen von Wasser und Dämpfen gekocht. Wenn man drei Dinge richtig macht – das Wasserverhältnis, die Feuerstufe und das Kochgeschirr – ist der Prozess fast narrensicher.
Das Spülen des Reises vor dem Kochen ist ein wichtiger erster Schritt. Dadurch wird die überschüssige Oberflächenstärke entfernt, die den Reis klebrig machen kann, insbesondere bei kurz- und mittelkörnigen Sorten. Während des Kochens ermöglicht das langsame Garen, dass der Reis gleichmäßig Feuchtigkeit aufnimmt. Wenn der gekochte Reis vom Herd genommen wird, hat diese Feuchtigkeit Zeit, sich neu zu verteilen, was zu einer gleichmäßigen, lockeren Textur führt.
Wie man Reis auf dem Herd kocht
Mit ein paar einfachen Tipps kann man dem Reis mehr Geschmack verleihen.
- Den Reis spülen: Den Reis in ein feines Sieb geben und unter fließendem kaltem Wasser spülen, bis das Wasser fast klar ist.
- Reis und Wasser mischen: Den gewaschenen Reis, die entsprechende Menge Wasser und eine Prise Salz in einem mittelgroßen Topf mit dicht schließendem Deckel mischen.
- Zum Kochen bringen: Den Topf auf mittlere Hitze stellen und das Wasser zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, den Reis vorsichtig umrühren, damit er nicht kleben bleibt.
- Mit einem Deckel abdecken und die Hitze auf niedrige Stufe reduzieren, den Topf mit einem Deckel abdecken und bei niedriger Hitze dünsten, bis das Wasser vollständig aufgesogen und der Reis weich ist. Vermeiden Sie es, den Deckel anzuheben – der entstehende Dampf ist für ein gleichmäßiges Garen unerlässlich.
- Vom Herd nehmen: Die Pfanne vom Herd nehmen und den Reis zugedeckt 10-15 Minuten ziehen lassen.
- Auflockern und servieren: Den Deckel von der Pfanne nehmen und den Reis vorsichtig mit einer Gabel auflockern, um die Körner zu trennen. Nach Belieben mit Salz abschmecken.
Nicht jeder Reis nimmt gleich viel Wasser auf. Die Länge der Körner, die Verarbeitung und die Unversehrtheit der Kleie beeinflussen, wie viel Wasser der Reis benötigt und wie lange er zum Kochen braucht. Aus diesem Grund gibt es bei Kochrezepten für Reis keine Einheitsgröße, und es ist wichtig, für jede Sorte das richtige Verhältnis zu verwenden.
Wie man verschiedene Reissorten kocht
- Kurzkörniger weißer Reis, wie z. B. Sushi-Reis, produziert mehr Stärke als langkörnige Sorten und bildet lose, klebrige Körner, die zusammenkleben. Das Abspülen vor dem Kochen ist besonders wichtig für kurzkörnigen weißen Reis. Dadurch wird die überschüssige Oberflächenstärke entfernt, während die natürliche Klebrigkeit des Reises erhalten bleibt.
- Langkörniger weißer Reis, wie Jasmin- und Basmatireis, wird lose gekocht und hat zarte, knackige Körner. Er wird wegen seiner krümeligen Konsistenz und seines Geschmacks geschätzt. Leichtes Garen bei niedriger Hitze und minimales Umrühren tragen dazu bei, dass seine Textur erhalten bleibt.
- Mittelkörniger Reis wie Arborio, Carnaroli und Valencia ist feucht und leicht klebrig. In der Regel wird er für Risotto oder Paella verwendet, da er die Stärke allmählich abgibt und so eine cremige Textur erzeugt, ohne klebrig zu werden.
- Brauner Reis, den es als Kurz- und Langkornreis gibt, ist ein Vollkorn mit intakter Kleie, Keim und Endosperm. Da die Kleieschicht die Absorption verlangsamt, benötigt brauner Reis mehr Wasser und eine längere Kochzeit. Leichtes Kochen bei niedriger Hitze und eine lange Ruhezeit sind der Schlüssel zu einer guten Textur.
- Schwarzer Reis ist ein Vollkornreis, ähnlich wie brauner Reis, mit einer reichen violett-schwarzen Kleie. Er hat einen nussigen Geschmack und eine zähe Textur und kann gründlich abgespült werden, wobei man ihm viel Zeit zum Ziehen lässt.
- Wildreis ist eigentlich gar kein Reis, sondern Wassergrassamen. Wenn er vollständig gekocht ist, bricht er auf und behält eine schöne dichte Textur.
Häufige Fehler beim Kochen von Reis
Überspringen des Spülvorgangs. Ungespülter Reis behält überschüssige Oberflächenstärke, was zu einer klebrigen Textur führt. Spülen Sie, bis das Wasser fast klar ist.
Zu viel Wasser macht den Reis breiig, zu wenig Wasser macht ihn in der Mitte zerkocht. Passen Sie das Verhältnis immer an die jeweilige Reissorte an.
Vermeiden Sie auch, den Deckel während des Kochens anzuheben. Dadurch wird der Kochvorgang unterbrochen und die Zeit gestört. Sobald der Topf mit dem Deckel bedeckt ist, lassen Sie ihn in Ruhe, bis die Garzeit abgelaufen ist.
Der Reis sollte bei niedriger Hitze köcheln, aber nicht hart kochen. Hohe Hitze führt zu ungleichmäßigem Kochen und zum Aufplatzen der Körner.
Durch Umrühren wird die Stärke freigesetzt und die Körner brechen auf, was zu klebrigem, ungleichmäßigem Reis führt. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, den Reis nach dem Kochen umzurühren.