Sie töten die Liebe: 4 Rituale, die man am Valentinstag vermeiden sollte

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Psychologe erklärt, warum der 14. Februar die Partner oft entfremdet, anstatt sie einander näher zu bringen

Der amerikanische Psychologe Mark Travers hat vier lästige Rituale genannt, auf die man am Valentinstag, dem 14. Februar 2026, verzichten sollte.

„Der Valentinstag wird oft als ein Fest der Intimität und der Liebe dargestellt, aber die meisten von uns wissen, dass er in der Praxis oft das Gegenteil bewirkt. Wenn der 14. Februar vor der Tür steht, ist der Druck groß: Es kann sich so anfühlen, als würde man die Intimität nicht leben, sondern nur vorspielen“, schreibt er in einem Artikel für Forbes.

Und hier sind vier gängige Gewohnheiten zum Valentinstag, die seiner Meinung nach oft die Intimität untergraben

Verspielte Gesten statt Präsenz

Demonstrative Liebesbekundungen werden oft um der sozialen Medien willen gemacht. Sie mögen dem Teil des Gehirns gefallen, der Anstrengung mit Liebe gleichsetzt. Aber psychologisch gesehen sind sie ein schwacher Ersatz für das, was tatsächlich eine Verbindung schafft. Wenn Sie in diesem Jahr mehr Intimität spüren wollen, verzichten Sie auf die emotionale Inszenierung und investieren Sie in Aufmerksamkeit.

Den Valentinstag für einen „Beziehungsstatusbericht“ nutzen

Eine der subtilen Arten, wie dieser Tag Distanz schafft, besteht darin, die Beziehung zu einem Objekt der Bewertung zu machen. Anstatt die Liebe am Valentinstag zu untersuchen, ist es besser, sie als eine gemeinsame Erfahrung zu sehen und zuzulassen, dass sie unvollkommen und sogar ein wenig unangenehm ist. Intimität vertieft sich dort, wo emotionale Sicherheit herrscht, nicht in der Bewertung.

Versuchen Sie, ewig dankbar zu sein

„Wenn sich jemand bemüht hat, sollte man sich freuen. Wenn du enttäuscht bist, ist es besser, das zu verbergen. Immerhin hat er es versucht.“ Dies ist ein weit verbreitetes kulturelles Skript, das sich oft negativ auf Beziehungen auswirkt. Während Dankbarkeit in Beziehungen hilfreich und wünschenswert ist, ist ostentative Dankbarkeit nicht angebracht. Eine Beziehung wird gestärkt, wenn sowohl positive als auch negative Gefühle zum Ausdruck gebracht werden können und trotzdem akzeptiert werden. Wenn Sie echte Reaktionen verbergen, um zu verhindern, dass sich Ihr Partner unwohl fühlt, verpassen Sie die Chance auf eine echte Bindung.

„Vorgeschriebene“ Romantik

Einem romantischen Drehbuch zu folgen, ist an und für sich nichts Schlechtes. Aber wenn eine Romanze zu sehr vorgeschrieben wird, verlässt die gegenseitige Neugierde die Beziehung – es gibt einfach keinen Platz für Neues. Eine Romanze nach Drehbuch läuft oft auf Autopilot. Man weiß, was man zu sagen hat, wie der Abend verlaufen wird und sogar wie er enden wird. Diese Vorhersehbarkeit kann sicher erscheinen, aber sie kann auch ein seltsames Gefühl der Einsamkeit hervorrufen – denn es wird nichts Neues enthüllt.