Wie man Lachssteak richtig zubereitet: Experte nennt die beste Methode

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Nach Ansicht des Experten lohnt es sich, diese Methode beim Garen anzuwenden, da andere Methoden den Fisch zu sehr austrocknen können

Wenn Sie Lachs besser zubereiten möchten, ist das langsame Backen eine gute Methode. Darüber schreibt auch Martha Stewart.

Diese Art des Backens ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Hobbyköche geeignet.

„Einfache Aromen funktionieren gut mit dieser einfachen Kochmethode, die mehr Zeit für die Planung und Zubereitung des restlichen Menüs lässt. Es dauert vielleicht ein paar Minuten länger als das Kochen auf dem Herd oder Grill, aber die Slow Cooker-Methode ist in jeder anderen Hinsicht besser“, heißt es weiter.

Was bedeutet langsames Backen?

Der Begriff „Slow Bake“ wird oft verwendet, wenn es um ein Rezept für geschmorte Rinderbrust oder Schweinefleisch geht. Das liegt daran, dass diese zähen Fleischstücke mehrere Stunden lang gekocht werden müssen, um weich zu werden, was aber nur bei niedriger Temperatur möglich ist.

„Hohe Temperaturen über längere Zeiträume führen dazu, dass das Fleisch übergart und ungleichmäßig gegart wird. Dieselbe Theorie lässt sich auf Fisch anwenden, insbesondere auf Lachs. Lachs hat eine besondere Textur und ist recht fleischig. Die Textur unterscheidet sich erheblich zwischen Wild- und Zuchtfisch. Wildlachs hat in der Regel eine festere Textur und ein magereres Fleisch, wodurch er leicht austrocknet. Hier kommt die Slow-Bake-Technik ins Spiel“, erklärt Martha Stewart.

Was sind die Vorteile des langsamen Backens?

Laut dem Ernährungsberater und Autor Brian Quoc Le gibt es viele Prozesse, die ablaufen, wenn der Lachs bei niedriger Temperatur gebacken wird.

„Wenn der Lachs langsam bei niedriger Temperatur gegart wird, werden seine Muskelfasern sanft denaturiert (die molekulare Konformation wird aufgebrochen), ohne dass es zu einer aggressiven Kontraktion kommt, so dass die Feuchtigkeit im Inneren bleibt“, so der Experte weiter.

Seiner Meinung nach trägt diese Methode nicht nur dazu bei, die natürlichen Fette des Fisches zu erhalten, sondern verleiht ihm auch eine weiche und zarte Textur.

„Der offensichtlichste Unterschied zwischen langsam gebackenem Lachs und anderen Methoden ist die Textur. Lachs, der langsam gebacken wurde, ist viel weicher und samtiger im Geschmack als die trockenere, flockigere Textur, die man oft bei hohen Temperaturen erhält“, so Le.

Der Experte merkte an, dass Methoden wie Grillen oder Backen bei hoher Hitze in der Regel eine festere Textur ergeben und durch die Bräunung oft einen tiefen, karamellisierten Geschmack entfalten.

„Diese Intensität kann aber auch mit einem Feuchtigkeitsverlust und einer ungleichmäßigen Bräunung einhergehen, insbesondere bei dickeren Fleischstücken“, so Le.

Der Fachmann betonte, dass diese Nachteile durch langsames und niedriges Garen vermieden werden können.