Wie man erkennt, dass man unter Schlafmangel leidet: Die Anzeichen, die die meisten Menschen ignorieren

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Müdigkeit kann sich negativ auf die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit auswirken

Fällt es Ihnen schwer, morgens aufzuwachen und sich tagsüber zu konzentrieren? Das kann nicht nur das Ergebnis eines vollen Terminkalenders sein. Die Anzeichen für Schlafmangel sehen gewöhnlich aus, deuten aber in Wirklichkeit auf ernsthafte Fehlfunktionen des Körpers hin. Das berichtet die Website Health.

Wie viele Stunden Sie schlafen sollten

Die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und -prävention informieren uns, dass die meisten Erwachsenen mindestens 7 Stunden Schlaf pro Nacht benötigen, um sich ausgeruht zu fühlen und die ordnungsgemäße Funktion von Geist und Körper aufrechtzuerhalten.

Die ideale Schlafdauer kann von Person zu Person variieren und hängt von Faktoren wie Alter, Lebensstil, allgemeiner Gesundheit und Genetik ab.

Teenager brauchen 8-10 Stunden Schlaf pro Nacht. Kinder brauchen mehr Schlaf über den Tag verteilt. Sie brauchen zum Beispiel 11-14 Stunden Schlaf pro Nacht, einschließlich Mittagsschlaf.

Manchmal ist es die Qualität und nicht die Quantität des Schlafs, die zu Schlafmangel führen kann. Man kann die benötigte Menge an Schlaf bekommen und trotzdem müde sein, wenn die Qualität des Schlafs schlecht ist.

Die Schlafqualität kann durch Faktoren wie Aufwachen mitten in der Nacht und die Dauer der einzelnen Schlafstadien beeinflusst werden.

Die Auswirkungen des Schlafmangels können sich schnell bemerkbar machen. Schon eine Nacht mit Schlafmangel reicht aus, um Sie am nächsten Tag geistig und körperlich aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Anzeichen für Schlafmangel

Müdigkeit kann sich negativ auf Ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit auswirken. Insbesondere können sich auch das Verhalten und die Stimmung verändern.

Anzeichen für Schlafmangel sind unter anderem:

  • Konzentrationsschwierigkeiten;
  • verlangsamte körperliche und geistige Reaktionen;
  • Kopfschmerzen;
  • Vergesslichkeit;
  • Reizbarkeit;
  • mangelnde Motivation;
  • Launenhaftigkeit;
  • Konzentrationsprobleme;
  • keine Motivation, Routineaufgaben zu erledigen.

Wenn Sie zu wenig Schlaf bekommen, wird Ihr Schlaf beim nächsten Mal länger und tiefer sein. Kinder, die nicht genug Schlaf bekommen, können überaktiv sein. Wie Erwachsene können auch Kinder Schwierigkeiten haben, sich zu konzentrieren. Ihre Leistungen in der Schule können sich verschlechtern.

Welche Krankheiten führen zu Schlafmangel

Es kann viele Ursachen geben, darunter Schlafstörungen wie Schlafapnoe (Atemaussetzer im Schlaf), Schlaflosigkeit und das Syndrom der unruhigen Beine.

Andere Erkrankungen sind Arthritis, Rückenschmerzen, Herzkrankheiten, Asthma, Depressionen und Angstzustände.

Lebensstil-Faktoren wie nächtliche Arbeit oder soziale Aktivitäten können zu Schlafentzug führen. Auch das Schlafen in einem zu lauten, zu hellen, zu heißen oder zu kalten Raum kann sich auswirken.

Zu den kurzfristigen Auswirkungen von Schlafentzug gehören:

  1. Beeinträchtigung der Entscheidungsfindung;
  2. Gedächtnisprobleme;
  3. Hunger und Gewichtszunahme;
  4. Sehstörungen;
  5. emotionale Instabilität;
  6. Impulsivität.

Laut MedlinePlus kann sich wiederholter Schlafentzug mit der Zeit wie folgt negativ auf den Körper und die Gesundheit auswirken:

  • Schwächung des Immunsystems;
  • erhöhtes Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken;
  • Bluthochdruck;
  • höheres Risiko für Herzinfarkte;
  • erhöhtes Risiko für die Entwicklung psychischer Störungen.