Welcher Tee ist gesünder, eisgekühlt oder heiß: Experten haben eine klare Antwort gegeben

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Einige argumentieren, dass die kalte Methode des Teeaufbrühens mehr nützliche Inhaltsstoffe bewahrt

Kalter Tee wird zubereitet, indem die Teeblätter mehrere Stunden oder über Nacht in kalter Milch oder kaltem Wasser ziehen gelassen werden. Einige Experten behaupten, dass bei dieser Methode mehr nützliche Stoffe wie Polyphenole und Antioxidantien erhalten bleiben als bei heißem Tee. Doch ist dies wirklich der Fall? VerywellHealth erklärt die Unterschiede zwischen diesen beiden Zubereitungsmethoden und welche davon gesünder ist.

Macht kaltes Wasser wirklich einen Unterschied?

Es gibt nicht viele Studien über die gesundheitlichen Vorteile von Eistee. Eine Studie aus dem Jahr 2010 ergab, dass das kalte Aufbrühen den Gehalt an Antioxidantien in weißem Tee erhöht. Bei grünem Tee wurden jedoch durch heißes Wasser mehr Antioxidantien extrahiert, was darauf hindeutet, dass einige Verbindungen nur durch Erhitzen freigesetzt werden können.

Der Hauptunterschied zwischen kalt aufgebrühtem Tee und heißem Tee könnte der Geschmack sein. Wenn Sie einen weniger bitteren Tee bevorzugen, ist die Methode des kalten Aufbrühens vielleicht die attraktivere Option.

Was sind die gesundheitlichen Vorteile von Tee?

Unabhängig davon, ob Sie Ihren Tee mit heißem oder kaltem Wasser aufbrühen, hat er immer noch eine Reihe von gesundheitlichen Vorteilen.

1. Kann die Gesundheit des Herzens unterstützen

Regelmäßiger Teekonsum wird mit einem etwas geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, einschließlich Herzinfarkten, in Verbindung gebracht. Einige Studien zeigen auch, dass zwei bis drei Tassen grüner oder schwarzer Tee pro Tag dazu beitragen können, den Blutdruck und den LDL- („schlechten“) Cholesterinspiegel zu senken.

2. Kann das Risiko eines Schlaganfalls verringern

Tee, insbesondere grüner Tee, wird mit einem geringeren Schlaganfallrisiko in Verbindung gebracht. Menschen, die regelmäßig drei oder mehr Tassen Tee am Tag trinken, haben ein um 20 bis 25 Prozent geringeres Risiko als diejenigen, die wenig oder gar keinen Tee trinken, so die Forschung.

3- Er kann die Gesundheit des Gehirns fördern

Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass der Genuss von grünem oder schwarzem Tee die Gesundheit des Gehirns fördern und das Risiko von Gedächtnisproblemen, Demenz und Alzheimer verringern kann. Eine Theorie besagt, dass die positiven Inhaltsstoffe des Tees dazu beitragen können, Entzündungen zu verringern und die Ansammlung schädlicher Proteine im Gehirn zu begrenzen.

4. Kann Schutz vor Krebs bieten

Tee kann das Risiko von Mund- und Blasenkrebs leicht verringern. Einige Studien haben gezeigt, dass das Trinken von mehr als zwei Tassen ungesüßten Tees pro Tag mit einer geringen Verringerung des Gesamtkrebsrisikos verbunden ist, aber die Beweise sind widersprüchlich und fehlen für die häufigsten Krebsarten wie Lungen-, Brust- oder Prostatakrebs.

5. Antioxidative und entzündungshemmende Wirkung

Tee enthält von Natur aus Pflanzenstoffe – insbesondere in großen Mengen in grünem Tee -, die ein Schlüsselfaktor für die potenziellen gesundheitlichen Vorteile sein könnten. Diese Verbindungen wirken als Antioxidantien und können zur Verringerung von Entzündungen im gesamten Körper beitragen.

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